Das Auswärtige Amt hat am Dienstag (11.08.) seine Teilreisewarnung für Äthiopien entschärft und warnt ab sofort nicht mehr pauschal vor dem gesamten Regionalstaat Oromia. Während bisher für fast die gesamte Region gewarnt wurde, betrifft die Reisewarnung in Oromia nun primär die Zonen westlich der Hauptstadt Addis Abeba (darunter West Shewa, South West Shewa und North Shewa) sowie die Zone Arsi. Für alle übrigen Zonen des Bundesstaates wird stattdessen nur noch von nicht notwendigen Reisen abgeraten. Dies gilt ebenso für die übrigens Gebiete Äthiopiens, mit Ausnahme der Hauptstadt Addis Abeba.
Gleichzeitig wurde die Reisewarnung entlang der Landesgrenzen ausgeweitet: Neben den bereits betroffenen Zehn-Kilometer-Streifen entlang der Grenzen zu Eritrea, dem Südsudan und Kenia gilt ab sofort auch für das Grenzgebiet zum Sudan im Umkreis von zehn Kilometern eine ausdrückliche Reisewarnung. Unverändert bleibt die Reisewarnung für die Regionalstaaten Tigray, Amhara, Benishangul-Gumuz, Gambela und Somali sowie die an Tigray angrenzenden Zonen Kilbet Rasu und Fanti Rasu im Regionalstaat Afar.