Update (24.02., 15:40): Das Auswärtige Amt hat am Dienstagnachmittag seine Reisehinweise nochmals aktualisiert. Abgeraten wird nun von allen Reisen in die Bundesstaaten Jalisco (einschließlich Puerto Vallarta und Guadalajara), Guanajuato sowie Teile des Bundesstaats Tamaulipas (mit Ausnahme der Gebiete nördlich von Ciudad Victoria, von denen bereits seit längerem dringend abgeraten wird). Darüber hinaus wird auch von Reisen in den Bundesstaat Michoacán dringend abgeraten.
Das Auswärtige Amt hat am Montag (23.02.) seine Reisehinweise für Mexiko verschärft. Nach Unruhen in mehreren Landesteilen infolge eines Militäreinsatzes in Jalisco, bei dem ein bekannter Kartellführer getötet wurde, wird von nicht notwendigen Reisen dorthin sowie nach Guanajuato, Michoacán und Tamaulipas abgeraten; es kann zu Flugausfällen und Straßensperren kommen. Die Touristenzentren Yucatán (Cancún/Riviera Maya) und Mexiko-Stadt sind aktuell nicht betroffen und die Flughäfen landesweit geöffnet, dennoch bleibt die Lage dynamisch. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes können weitere Vergeltungsmaßnahmen und Gewaltakte nicht ausgeschlossen werden. Reisende werden gebeten, Menschenansammlungen zu meiden, ihren Flugstatus zu überprüfen und die aktuellen Entwicklungen in den Medien zu verfolgen.