Das österreichische Außenministerium (BMEIA) hat nach der Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran zur Beendigung der Kämpfe seine Reise- und Sicherheitshinweise für den Nahen und Mittleren Osten umfassend überarbeitet. Wien kehrt damit zu einer differenzierten Bewertung der einzelnen Länder zurück.
Durch die spürbare Stabilisierung der Region senkt das BMEIA das Risiko für Bahrain, den Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die allesamt von Sicherheitsstufe 3 (Hohes Sicherheitsrisiko) auf die Stufe 2 (Sicherheitsrisiko) abgestuft wurden. Auch für Kuwait gibt es Erleichterungen: Hier gilt ab sofort die Sicherheitsstufe 3 statt der bisherigen Stufe 4 (Reisewarnung).
Eine differenzierte Neuregelung betrifft Israel, wo die höchste Sicherheitsstufe 4 (Reisewarnung) fortan nur noch für den Norden des Landes – konkret nördlich der Straße 85 und deren Verlängerung – aufrechterhalten wird; für das restliche Staatsgebiet gilt nun Stufe 3. Unverändert bleibt die Lage dagegen im Libanon, für den weiterhin die Sicherheitsstufe 4 in Kraft ist. Auch für Katar und Jordanien bringt die Aktualisierung keine Änderungen: In beiden Ländern bleibt es flächendeckend bei der Sicherheitsstufe 3.