Update 26.11.2025: Den neuesten Informationen zufolge sind Minderjährige unter 16 Jahren von der Extragebühr ausgenommen. Zudem soll der Jahrespass für alle Insassen eines Fahrzeugs (Passinhaber plus maximal 3 weitere Passagiere) gelten. Weitere Informationen stellen die US-Behörden auf nachstehender Webseite zur Verfügung.
Ab 01.01.2026 müssen ausländische Reisende für den Besuch vieler US-Nationalparks deutlich tiefer in die Tasche greifen. Wie das US-Innenministerium am Dienstag (25.11.) ankündigte, wird in 11 der populärsten Nationalparks des Landes künftig ein Aufschlag von 100 US-Dollar pro Person erhoben, und zwar zusätzlich zur normalen Eintrittsgebühr von 15 bis 20 US-Dollar. Betreffen wird dies unter anderem die Nationalparks Yellowstone, Everglades, Rocky Mountain und Grand Canyon. Auch der Preis für den Jahrespass, der bislang bei 80 US-Dollar lag, wird für ausländische Besucher drastisch erhöht. Dieser soll ab dem Jahreswechsel 250 US-Dollar kosten. US-Bürger und Green Card-Inhaber sind von den Maßnahmen ausgenommen. Die Regierung unter US-Präsident Trump begründet die Preisanhebung mit der „America First“-Devise. Es solle sichergestellt werden, dass US-Steuerzahler den „größten Nutzen“ von den Parks haben. Gleichzeitig sollen ausländische Reisende ihren Beitrag zur Finanzierung der Park-Infrastruktur leisten.
Bereits im September hatte die Regierung die Preise für die elektronische Einreisegenehmigung (ESTA) verdoppelt. Seitdem kostet der Antrag 40 statt der bisherigen 21 US-Dollar.